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Osteologie
Die Osteologie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung aller Erkrankungen des Knochenstoffwechsels. Die Osteoporose ist dabei die häufigste Knochenerkrankung, die überwiegend Frauen nach den Wechseljahren betrifft, aber auch bei Männern und prinzipiell in allen Altersgruppen auftreten kann.
Eine bestmögliche Behandlung derer, die bereits an einer Osteoporose erkrankt sind, ist dabei genauso wichtig wie eine Früherkennung der Erkrankung bei denen, die entsprechende Risikofaktoren haben, sowie eine generelle Vorbeugung vor Osteoporose für uns alle.
Typische Symptome und Krankheitsbilder
Osteoporose
Wirbelkörper- und Hüftfrakturen
andere Frakturen (Oberarm, Unterarm, Becken, Rippen und andere) spontan oder nach Bagatelltrauma (z.B. Stolpersturz, Anstossen)
Körpergrössenabnahme (≥ 4 cm)
akute oder chronische Rückenschmerzen
erhöhtes Sturzrisiko
inkl. alle Formen der sekundären Osteoporose
speziell auch Tumortherapie-bedingte Osteoporose
Osteomalazie
Primärer und sekundärer Hyperparathyreoidismus
Renale Osteopathie (CKD-MBD, CKD-assoziierte Osteoporose)
Andere metabolische Osteopathien
Hereditäre Knochenerkrankungen
Osteogenesis imperfecta
Hypophosphatasie
X-chromosomale Hypophosphatämie (Phosphatdiabetes)
Osteodystrophia deformans (M. Paget des Knochens)


Leistungsspektrum
Risikoabklärung (Frakturrisiko-Assessment, Sturzrisiko-Assessment))
Ursachenabklärung, interdisziplinär (Endokrinologie, Gynäkologie, Immunologie)
neuromuskuläre Funktionsdiagnostik
Knochendichtemessung mittels DXA mit Zusatzanalysen
Trabecular Bone Score (TBS)
Vertrebral Fracture Assessment (VFA)
Osteologisches Labor
Therapie & Begleitung
Basistherapie
Medikamentöse Therapie
Antiresorptive Therapie (Hemmung des Knochenabbaus)
Osteoanabole Therapie (Stimulation des Knochenaufbaus)
Sequenztherapien
Ernährungsberatung
Sport- und Trainingstherapie
Psychosoziale Begleitung
